Warum MTI Wasserabflussclips PV-Anlagen bares Geld sparen

Der wirtschaftliche Betrieb einer Photovoltaikanlage entscheidet sich nicht bei der Inbetriebnahme, sondern über Jahre hinweg im laufenden Betrieb. Einer der größten, in der Praxis häufig unterschätzten Kosten- und Ertragsfaktoren ist die Verschmutzung der Module. Besonders kritisch ist dabei der untere Modulrand. Genau dort sammelt sich Wasser, Staub, Pollen, Feinstaub und anderer Schmutz. Diese Ablagerungen führen nicht nur zu dauerhaften Ertragsverlusten, sondern begünstigen auch Hotspots, die langfristig zu ernsthaften Modulschäden führen können.

Der bekannte Praxisleitfaden zur PV-Reinigung zeigt deutlich: Regelmäßiges Reinigen ist notwendig, aber keine nachhaltige Lösung, wenn sich Schmutz systematisch immer wieder an derselben Stelle festsetzt. Genau an diesem Punkt setzen die MTI Wasserabflussclips (WAK) an.

Die WAK-Clips werden am unteren Rand der Module montiert und sorgen dafür, dass Regenwasser gezielt abgeleitet wird. Statt stehen zu bleiben, nimmt das Wasser Schmutzpartikel kontinuierlich mit. Die Module reinigen sich bei jedem Regen selbst – insbesondere an der sensibelsten Stelle. Dadurch wird verhindert, dass sich Schmutz einbrennt, dauerhaft verschattet oder lokale Überhitzungen entstehen.

Die Praxis:

Betrachten wir eine realistische Beispielanlage: eine gewerbliche Photovoltaikanlage mit 100 kWp Leistung auf einem Grundstück in Würzburg. Der durchschnittliche spezifische Ertrag liegt hier bei rund 1.000 kWh pro kWp, was einer Jahresproduktion von etwa 100.000 kWh entspricht. Durch den Einsatz der MTI WAK-Clips ist eine konservative Ertragssteigerung von rund 5 % (ohne zusätzliche Reinigung bei ~4–7 %; mit optimierter Reinigung sogar über 10 %.) realistisch. Das bedeutet einen Mehrertrag von etwa 5.000 kWh pro Jahr. Bei einem angesetzten Stromwert von 0,12 €/kWh ergibt sich daraus ein zusätzlicher Erlös von rund 600 € jährlich.

Noch deutlicher wird der wirtschaftliche Effekt bei den Reinigungskosten. Für eine 100-kWp-Anlage liegen diese konservativ bei etwa 1.500 € pro Reinigung. Ohne WAK-Clips sind zwei Reinigungen pro Jahr üblich. Durch die verbesserte Selbstreinigung mit WAK könnte eine dieser Reinigungen vollständig eingespart werden. Das entspricht einer direkten Kostenersparnis von 1.500 € pro Jahr.

In Summe ergibt sich damit ein jährlicher Mehrwert von rund 2.100 € – bestehend aus höherem Energieertrag und eingesparten Reinigungskosten. Hochgerechnet bedeutet das etwa 21.000 € nach zehn Jahren und rund 42.000 € über einen Zeitraum von 20 Jahren. Diese Rechnung ist bewusst konservativ gehalten und berücksichtigt weder steigende Preise noch mögliche Schadenskosten.

Leider auch aus der Praxis:

Reinigung der PV Module nur mit Säure möglich

Ein Aspekt, der in der Branche ungern thematisiert wird, ist die Realität eingebrannter Verschmutzungen. Ist der Schmutz einmal fest mit dem Modulrand verbunden, lässt er sich mechanisch kaum noch entfernen. In der Praxis greifen Reinigungsfirmen dann häufig zu säurehaltigen Reinigungsmitteln. Diese Vorgehensweise ist problematisch und teilweise unzulässig. Säuren greifen die Glasoberfläche der Module an, beschädigen den Modulrahmen, schädigen die Dachhaut und korrodieren Dachrinnen. Zusätzlich gelangen diese Chemikalien über das ablaufende Wasser in die Umwelt – mit entsprechenden ökologischen Folgen. Diese Praxis entsteht nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus fehlenden Alternativen, wenn der Schmutz bereits eingebrannt ist.

Genau hier liegt der entscheidende Vorteil der MTI Wasserabflussclips. Sie verhindern, dass sich diese kritischen Ablagerungen überhaupt bilden. Schmutz wird kontinuierlich abgeführt, Hotspots entstehen gar nicht erst, aggressive Reinigungsmethoden werden überflüssig. Damit schützen die WAK-Clips nicht nur den Ertrag, sondern auch die Module, das Dach und die Umwelt. Wer langfristig plant und den maximalen wirtschaftlichen Nutzen aus einer Photovoltaikanlage ziehen will, muss Verschmutzung vermeiden, statt sie später teuer, riskant und umweltschädlich zu bekämpfen.

Die WAK-Clips sind kein Zubehör, sondern ein wirtschaftlich relevanter Bestandteil für dauerhaft hohe PV-Erträge.